Speedboot fahren

Am Rhein und auch anderen großen Flüssen wird mittlerweile das Speedboot fahren angeboten. Dort kann jeder, der sich einmal mit so einem PS-Geschoss aufs Wasser wagen möchte, unter sachkundiger Anleitung austoben. Musste man früher für das Erlebnis Speedboot an das Meer oder große Seen fahren, nach Möglichkeit auch ein eigenes Boot und in Deutschland auch einen Bootsschein besitzen, so sind heute die Möglichkeiten doch ganz anders.

Speedboote sind die Rennwagen, die Boliden zu Wasser, egal ob auf dem Meer, einem See oder einem Fluss. Bekannt wurden Speedboote und das damit zusammenhängende Image von Erfolg und Reichtum durch einige Fernsehserien der 1980er Jahre. Damals gab es wohl kaum jemand, der nicht gerne einmal mit so einem Boot Gas gegeben hätte. Doch die Wirklichkeit ernüchterte sehr schnell jeden derartigen Wunsch, sind doch diese Boote nicht nur in der Anschaffung sehr kostspielig, auch ihr Unterhalt ist nicht gerade günstig zu nennen. Dazu kommt dann auch, dass auf vielen deutschen Gewässern diese Boote nicht entsprechend ihrer Geschwindigkeit gefahren werden dürfen.

Doch es geht auch anders, denn einige Skipper haben die Erlaubnis mit ihren Speedbooten Vollgas zu geben, dann erreichen die Boote eine Geschwindigkeit von ca. 130 km/h. Das hört sich vielleicht nicht nach viel an, und die Boote, mit denen auch Rennen auf dem Meer ausgetragen werden, sind auch in der Tat schneller, aber sind Sie schon mal bei 130 km/h über eine extrem unebene Buckelpiste gefahren? Das ist noch nichts im Vergleich zu dem Gefühl, dass Sie erleben, wenn sie mit einem Speedboot fahren. Jede Welle, jede noch so kleine Wassererhebung lässt das Boot ein wenig abheben und wieder aufs Wasser zurückschlagen. Diese Schläge fühlen sich dann an wie als ob man auf Beton trifft.

Speedboot fahren ist wie Ritt auf dem Vulkan, wie Adrenalin pur, Nervenkitzel en mass, einfach unbeschreiblich. Man muss es einfach mal erlebt haben, dann weiß man, wie sich rohe, ungestüme und ungebremste Kraft anfühlt. Denn 130 km/h auf dem Wasser kann man wirklich mit nichts anderem vergleichen, schon gar nicht mit derselben Geschwindigkeit in einem PKW.

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